Umberto Eco ist tot.

Einer meiner Idole ist am Freitag im Alter von 84 Jahren gestorben.

Seid ich „Der Name der Rose“ zu Weihnachten 1984 geschenkt bekam, habe ich die Geschichte von William von Baskerville und Adson von Melk unzählige Male gelesen. Wie oft? Ich weiß es wirklich nicht. Seine Art Geschichte, Kultur, Philosophie des Mittelalters spannend miteinander zu verbinden und lebendig zu erzählen, hat mich immer fasziniert. Und letztlich ist Umberto Eco einer der Gründe, warum mein Herz für die Geschichten hinter der Geschichte schlägt.

„I am a philosopher,“ he was quoted as saying. „I write novels only on the weekends.“ (Umberto Ecos Zitat)

 

Die aufgeschlagenen Seiten

„Parole Emil“!

Die Verbrecherjagd in „Emil und die Detektive“ fasziniert noch heute. Mit 30 Jahren wollte Erich Kästner einen Namen haben, mit 35 anerkannt sein und mit 40 ein bisschen berühmt. Mit dem Kinderbuch der anderen Art gelang ihm Letzteres schon mit 30 Jahren wie über Nacht. Und das eigentlich nur, weil er nicht wußte, wie viele Beine ein Walfisch hat.

Start dieser Stadtführung ist der Bahnhof Zoologischer Garten. Rund um die Kaiser-Weichem-Gedächtnsikirche ließ sich Kästner inspirieren und beginnt auch die Jagd nach dem Mann mit dem steifen Hut. Wo wurde der erste Kinofilm uraufgeführt? Wo wohnte Erich Kästner? Wie sah es damals in den Straßen aus? Kennen Sie den Ort, wo die Jungs von Pony Hütchen mit Butterbrötchen und Kaffee versorgt wurden, bevor sie den Verbrecher umzingelt hatten? Wo das Polizeipräsidium stand – damals das zweitgrößte Gebäude in Berlin – kann man heute shoppen gehen.

Das und noch vieles mehr, erfahren Sie auf der Stadtführung „Parole Emil“!

Start: Eingangshalle Bahnhof Zoologischer Garten, unter der der Anzeigetafel der ankommenden und abfahrenden Züge

Dauer: 2 Stunden

Die Stadtführung wird zu Fuß und den öffentlichen Verkehrsmitteln durch geführt. Bitte gültige Fahrscheine mitbringen!

 

Da kann man nur noch „Danke“ sagen.

Erlebe die Stadt sagt 1000 Dank ( oder besser gesagt 5.800.000 mal ) an alle Gäste, die in der ersten Jahreshälfte mit uns eine Stadtführung inBerlin oder Potsdam gemacht haben. Wir freuen uns auf alle kommenden Schulklassen, Reisegruppen, Individualtouristen und natürlich die Berlinerinnen und Berliner, die die Geschichten hinter der Geschichte hören möchten.

Zum Nachlesen gibt es hier mehr Infos.

Freundschaftsinsel Potsdam

Erlebe die Stadt sieht die weite Welt

Am Dienstag war ich auf dem Wasser mit dem Tagungsboot „Albero“ unterwegs. Vom Anleger an der “ Dove Elbe“ ging es über kleine urige Wasserstrecken auf der Bille bis zum turbulenten Hamburger Hafen. Hier lag der rieisge „Dampfer“ QUEEN ELISABETH vor Anker. Der Kapitän nannte diese etwas andere Rundfahrt „Hamburg spezial“. Toll war’s. Nächstes Jahr kommt die Albero auch nach Berlin. Dann  gibt es als Schmankerln zum Schaukeln über Spree und Havel exklusive Geschichten hinter der Geschichte zu zu Berlin und Potsdam bei einer Stadtführung per Schiff. Die „Albero“ ist jetzt schon buchbar für exklusive Besprechungen und Meetings unter beredsam.space.

Tagungsboot Albero

Geschichte und Politik zum Anfassen

Größtes Kompliment einer Schülerin: „Schon dafür hat sich die Führung gelohnt!“ Der Geschichtsleistungskurs aus Mönchengladbach war begeistert! Der Termin im Bundestag wurde gecancelt. Mit mir auf der Straße gibt es Geschichte live! Und die winkende Kanzlerin (im roten Blazer!), die ihren Gast verabschiedet, noch dazu!  Und die Jungs waren von den vorbeifahrenden Motorrädern in Formation beeindruckt! Mit eigenen Bildern und Erinnerungen im Kopf werden sie sich das kommende Schuljahr aufs Abitur vorbereiten!IMG_3114

Mein erstes Foto vom Brandenburger Tor

Ich bin mit der Mauer groß geworden. Unten im Südosten von West-Berlin. Sonntags- und Feiertagsspaziergänge führten immer an der Mauer entlang zum Müllberg  – heute Dörferblick, damals blickten wir ins Niemandsland und hörten die Wachhunde bellen.

Es muss 1976 gewesen sein, da habe ich mit meiner Oma eine Stadtrundfahrt gemacht. Stolz wie Oskar hatte ich meinen Fotoapparat dabei. Wie heute hielt der Bus am Brandenburger Tor. Ein unscharfes etwas schiefes Foto habe ich gemacht, vom Tor, das unerreichbar schien. Damals stand es mutterseelenallein im Grenzstreifen – davor die Mauer. Dort, wo heute der Verkehr braust, stand damals der warnende Hinweis: „Sie verlassen jetzt West-Berlin“. Kurz nach dem Mauerfall bin ich mit meinen Cousin aus Ost-Berlin das erste Mal durch das Brandenburger Tor gelaufen. Ein Foto davon gibt es leider nicht, aber die Erinnerung daran ist noch sehr, sehr stark. Und wirklich – jedes Mal, wenn ich heute mit einer Gästegruppe durch das Brandenburger Tor spaziere, ist es ein tolles Gefühl, hindurch zu gehen, die Säulen anfassen zu können und auf dem Pariser Platz zu stehen.

Das Brandenburger Tor 1976

Da ist sie wieder… Die Fashion Week

Die ‪#‎FashionWeek‬ ist nicht nur etwas für das erlauchte Fachpublikum. „Lavera Showfloor“ und „Potsdam Now“ sind für alle da:

„Lavera Showfloor“, 21.-23. Januar 2015, Umspannwerk Alexanderplatz, Voltairestraße 5, 10179 Berlin.
„Potsdam Now“, 20. bis 22. Januar 2015, jeweils 18:00, Schiffbauergasse 4a, 14467 Potsdam.

Und natürlich die Berlin’s Night of Fashion als glanzvoller Abschluss:

Fashion Week-Abschlussveranstaltung „Hall of Events“, 24. Januar 2015, ab 17 Uhr, Best Western Premier Hotel MOA Berlin, Stephanstraße 41, 10559 Berlin. Tickets kosten zwischen 14,24 und 79,90 Euro.

Wer´s noch mal zusammengefasst nachlesen mag:

http://www.morgenpost.de/berlin/article136339811/Fashion-Week-2015-in-Berlin-Tickets-amp-Programm-Highlights.html